Bei diesem Hersteller dürfte es niemanden überraschen, daß die deutschen Königreiche dem Spiel "Vikings" aus demselben Hause wie aus dem Gesicht geschnitten sind - Starbyte besorgte lediglich die Übersetzung und kümmert sich um die Vermarktung. Bis zu sechs Möchtegern-Kaiser (in beliebiger Mensch/Maschine-Kombination) können sich hier in das 11. Jahrhundert zurückbeamen, um rund 200 Kleinstaaten unter ihrer Fuchtel zu vereinen.
Wer die rundenweise ausgetragene Völkerschlacht für sich entscheiden will, braucht taktisches Geschick und wirtschaft
Dabei sind langfristige und komplexere Planungen erste Regentenpflicht, denn mit den passenden Vorräten an Stein, Holz oder Blei lassen sich etwa Bürgen bauen oder Seehäfen anlegen - erstere dienen der Landesverteidigung, letztere der Stationierung einer Flotte, um dem Gegner in den Rücken fallen zu können. Dazu kommt natürlich die Konstruktion von Belagerungsmaschinerie und feindliche Festungen schleifen zu können.
Letzten Endes ist hier also doch das Militär das Maß aller Dinge, und so sollte den aus verschiedenen Truppen
So wenig originell das allemal sein mag, so motivierend wirkt sich die Verlegung des Schauplatzes in heimische Gefilde aus, da man als Lokalpatriot zudem seinen eigentlich zufälligen Startpunkt auf Wunsch auch aussuchen kann. Und im Gegensatz zur PC-Variante brauchen sich Amiga-Strategen auch nicht mit einer unsäglichen Codeabfrage rumzuärgern.
Die Grafik ist freilich auch hier eine karge Angelegenheit, und abgesehen von der Bänkelmusik im Titel